Urbane Mobilität

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Urbane Mobilität 2018-08-07T12:00:07+00:00
1406, 2018

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Autostadt präsentiert Sonderausstellung „Urbane Mobilität der Zukunft“

Der Bevölkerungszuwachs in den weltweiten Metropolen und ein stetig zunehmender Mobilitätsbedarf stellen Stadtplaner vor große Heraus- forderungen. Die Sonderausstellung „Urbane Mobilität der Zukunft“ in der Autostadt in Wolfsburg präsentiert Beispiele dafür, wie sich Stadt- und Verkehrsplanung in urbanen Ballungsgebieten nachhaltig gestalten lassen. Im Mittelpunkt stehen das autonome Fahren und digitale Mobilitätslösungen – Entwicklungen, die das Stadtbild nachhaltig verändern und die Lebensqualität in urbanen Ballungsgebieten spürbar steigern können.

Die Sonderausstellung „Urbane Mobilität der Zukunft“ im KonzernForum der Autostadt beleuchtet den Wandel aus unterschiedlichen Perspektiven: Aus der Sicht von Stadtplanern und Fahrzeugentwicklern, Digital-Pionieren und Bewohnern werden Szenarien für das urbane Leben von morgen entwickelt. Vorgestellt werden Ideen, Konzepte und Technologien, die dazu beitragen, Urbanität auch zukünftig lebenswert zu gestalten. … mehr

1406, 2018

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Die Autostadt in Wolfsburg

Autostadt - Blick vom Kraftwerk / Presseportal Autostadt / Fotocredit: Bossemeyer, Klaus

Autostadt – Blick vom Kraftwerk / Presseportal Autostadt / Fotocredit: Bossemeyer, Klaus

Die am 1. Juni 2000 eröffnete Kommunikationsplattform Autostadt ist ein Themen- und Erlebnispark und beherbergt das größte Auslieferungszentrum für Neuwagen weltweit. Mehr als zwei Millionen Fahrzeuge wurden hier bereits an ihre neuen Besitzer übergeben. Der Themen- und Erlebnispark lädt die Besucher zu einer Reise in die Welt der Mobilität ein. In einer über 28 Hektar großen Parklandschaft schaffen Architektur, Design und Natur den Rahmen für vielseitige Attraktionen: Ausstellungen zeigen Klassiker der Automobilgeschichte und illustrieren, warum sie in ihrer Zeit Maßstäbe setzten. Kunstwerke und Filme regen zur Auseinandersetzung an; Forschungsstationen laden zum Mitmachen ein. Und ungewöhnliche Veranstaltungen eröffnen neue Horizonte. In der Autostadt finden Kunstinteressierte ebenso Inspiration wie Technikfreunde, Multimediabegeisterte, Freunde hochwertiger Gastronomie oder Ruhesuchende. Die Autostadt macht erlebbar, warum Qualität Sicherheit schafft, wie Leistung und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen und wie wichtig Kundennähe dem Volkswagen Konzern ist.

Der automobile Themenpark kennzeichnet den stetigen Wandel und die Symbiose aus Form und Funktion. Eine Stadt kennt keinen festen Zustand. Sie ist in beständiger Veränderung. Auch in der Autostadt bleibt die Zeit nie stehen. Schon mehrfach haben die Pavillons und Themenwelten ihr Gesicht verändert. Gestaltung ist an diesem Ort keine Nebensache. Sie begegnet den Besuchern auf Schritt und Tritt. In der Autostadt ist Design mehr als eine Symbiose aus Form und Funktion, Design ist hier ein sinnliches Gesamterlebnis.

Die Markenpavillons

Die Konzernmarken Volkswagen Pkw, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, SEAT, Škoda, Lamborghini und Porsche präsentieren sich in eigenen Pavillons im Zentrum der Parklandschaft. Sie inszenieren ihre Philosophie und Werte auf individuelle Weise – mal sachlich, mal spielerisch, mal temperamentvoll oder künstlerisch. So unterschiedlich wie die Fahrzeugmarken sind die Architektur der Pavillons und die Exponate und Installationen in den Gebäuden.

Im Pavillon von Audi erleben die Besucher Spitzentechnik und individuelle Mobilität. Die Marke SEAT steht für mediterranes Lebensgefühl und Temperament. Der Lamborghini Pavillon ragt wie ein schwarzer Monolith aus der Parklandschaft. In direkter Nähe des Volkswagen Pavillons bringt der Porsche Pavillon die historische Verbundenheit von Volkswagen und Porsche zum Ausdruck. Der Škoda Pavillon erscheint wie der geflügelte Pfeil des Markenlogos aus der Vogelperspektive. Der Volkswagen Pavillon nimmt seine Besucher mit auf eine Reise durch die Welt von Volkswagen. Der markante Volkswagen Nutzfahrzeuge und Freizeitmobile Pavillon schließt das Gelände der Autostadt nach Südosten ab. Das Premium Clubhouse macht den Premiumgedanken des Volkswagen Konzerns künstlerisch erlebbar.

KonzernForum mit Konzernwelt

Das KonzernForum mit der großen Piazza und dem WelcomeDesk ist der Ausgangspunkt für den Besuch der Autostadt. Hier wird das Thema Mobilität markenübergreifend betrachtet. In der Ausstellung LEVEL GREEN schaffen Exponate anhand von Beispielen aus dem Alltag einen persönlichen Zugang zum Thema Nachhaltigkeit. Eine Etage darüber will die Ausstellung Design Display zeigen, welche Rolle Design in unserem Alltag spielt. Das MobiVersum liegt ebenerdig und ist mit Attraktionen wie einer Fahrschule, einer überdimensionalen Kletterskulptur und Werkstationen den jüngsten Gästen gewidmet.

Umwelt- und Energiemanagement in der Autostadt

Umweltschutz und Energieeffizienz haben in der Autostadt einen großen Stellenwert. Die Basis dafür bilden Managementsysteme für Umwelt und Energie. So sollen negative Auswirkungen auf die Umwelt vermieden und mit Ressourcen so achtsam wie möglich umgegangen werden.

Die gesamte Stromversorgung wurde 2013 beispielsweise auf Naturstrom umgestellt. Das bedeutet, dass die Energie für Beleuchtung, interaktive Ausstellungen und Installationen der Autostadt bis hin zum Strom für die Versorgung der Bürogebäude aus Wasserkraftwerken in Österreich, Bayern und der Schweiz bezogen wird. Bereitgestellt wird der Strom von der VW Kraftwerk GmbH.

Öffnungszeiten

Die Autostadt hat an 363 Tagen im Jahr von 09:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
Nur an Heiligabend und Silvester bleibt die Autostadt geschlossen.
Die MarkenPavillons sowie das Automobilmuseum ZeitHaus sind von 09:00 bis 18:00 Uhr zugänglich.

Die Autostadt GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Volkswagen AG mit Sitz in Wolfsburg.

Anschrift
Autostadt GmbH
Stadtbrücke
38440 Wolfsburg

Telefon: 0800 288 678 238
Telefax: 0800 329 288 678 238
https://www.autostadt.de

sft18 - Urban Mobility (c) VWAG - 01

Modell „Urbane Mobilität der Zukunft“

Wie bewegen wir uns durch die Stadt im Jahr 2030? Wie kommen Transportgüter hin und her – Waren, Pakete, Briefe? Und vor allem: Welchen Platz nimmt der Mensch dabei ein? Welche Wege legt er zurück? Wo und wie arbeitet er? Fragen wie diese beschäftigen weltweit Logistiker, Forscher, ganze Universitäten und global aufgestellte Unternehmen.

Mögliche Antworten zum urbanen Leben der gar nicht so fernen Zukunft liefert ein Modell zum Thema „Urbane Mobilität der Zukunft“. Es wendet sich an neue und auch ganz junge Zielgruppen. Zwölf Quadratmeter groß, gefertigt im Maßstab 1:87, umgesetzt von Spezialisten, die unter anderem auch schon Teile des Miniatur Wunderlandes Hamburg erschaffen haben. Auch ihr neuester Wurf ist ein kleines bauliches Meisterwerk, das mit seiner Liebe zum Detail demonstriert, wie sich die Lebensqualität im urbanen Raum verbessern kann durch neue Mobilitätslösungen wie den SEDRIC von Volkswagen, vernetzte Platooning Lkw von MAN oder das modulare Pop.Up Next für vertikale Mobilität von Audi, Italdesign und Airbus.

Besuchern der Autostadt bietet sich vom 13. Juni bis zum 30. September 2018 die Möglichkeit, schon heute einen Blick auf das Wohnen, das Arbeiten und die Mobilität in den Metropolen von morgen zu werfen. Architektur und öffentliche Räume, die den Menschen in den Vordergrund stellen; Büros, Produktionsstätten und Geschäfte, die effizientes Arbeiten fördern; dazu eine neuartige Verkehrsinfrastruktur, die mit elektrisch angetriebenen, autonom fahrenden Fahrzeugen für eine ebenso komfortable wie nachhaltige Mobilität sorgt. Das sind die zentralen Elemente der drei mal vier Meter großen Miniatur-Modell-City. Diese Stadt ist keine Utopie, sondern eine in vielen Details verblüffend konkrete Darstellung von Visionen für das Leben in urbanen Ballungsgebieten. Visionen, die dank der Technologie-Innovationen, die heute entwickelt werden, schon sehr bald Realität werden könnten.

Miniatur-Modelle des autonomen Konzeptfahrzeugs SEDRIC chauffieren ihre Passagiere lautlos und präzise gesteuert durch die Stadt der Zukunft, X-Shuttles transportieren Pendler zu ihren Arbeitsplätzen im Stadtkern, fahrerlose Lkw reihen sich zum effizienten Warentransport auf den Umgehungsstraßen aneinander. Wo einstmals Parkplätze und Busspuren das Bild der Innenstadt prägten, flanieren Menschen über neu konzipierte Grünflächen. Bewachsene Hausfassaden und begrünte Dächer lockern die heute oftmals tristen Betonlandschaften auf. Diese Szenarien machen deutlich, wie Fortschritt aus der Perspektive der Modell-Entwickler definiert wird: als sicht- und spürbarer Gewinn an Lebensqualität in den Metropolen von morgen.

Konzipiert wurde das Modell in enger Kooperation zwischen der Autostadt und der Innovations- und Technologiekommunikation des Volkswagen Konzerns. Bei den in der Stadt der Zukunft gezeigten Gebäuden, Flächen, Fahrzeugen und Figuren handelt es sich nahezu ausnahmslos um Einzelanfertigungen. Die Fassaden und Fahrbahnoberflächen entstanden per Lasercut aus Spezialkarton. Vier Lasercut-Maschinen waren dafür mehr als 1800 Stunden in Betrieb. Für den „Anstrich“ wurde ein spezielles Airbrush-Verfahren genutzt, bei dem die Farbe unmittelbar nach dem Auftragen trocken ist. In den Parkanlagen mischt sich künstliches Grün mit echtem Moos. Ein Großteil der mehr als 1000 Figuren, die in der Modellstadt für urbanes Leben sorgen, wurde per Hand bemalt. Und auch die auf den Straßen umherfahrenden Automobile – vom SEDRIC bis zu Platooning-Trucks – wurden Stück für Stück und eigens für das Modell hergestellt.

Zu den erstmals in einem Modell dieser Größenordnung realisierten Besonderheiten gehören vor allem die insgesamt 25 Fahrzeuge, die nicht wie sonst üblich auf Schienen, sondern auf Straßen mit integrierten Magnetstreifen durch die verschiedenen Stadtteile manövrieren. Zentral gesteuert und mit jeweils eigener Sensorik ausgestattet, meistern sie Kreuzungs- und Abbiegeszenarien, Begegnungen mit Fußgängern, Konvoifahrten und Shuttleverkehr zum Stadtrand. Und das Ganze so effizient und unfallfrei, wie dies schon bald mit vollautomatisierten Fahrzeugen auch in der Realität möglich sein könnte.

Überall dort, wo SEDRIC, Shuttle-Fahrzeuge von MOIA, X-Shuttle und selbstfahrende Trucks ein besonders lebhaftes Bild von der Mobilität der Zukunft vermitteln, steckt ausgeklügelte, speziell für das Modell entwickelte Technik dahinter beziehungsweise darunter. Die Fahrzeuge haben einen Elektromotor mit Kontaktplättchen an Bord, einen Servoantrieb, dazu einen Akku sowie einen individuell konfigurierbaren Mikrocontroller. Damit können sie per Funk über das insgesamt knapp 100 Meter lange Straßennetz des Modells geführt werden.

Mit seinen Technologie-Innovationen bietet das Modell vor allem unter einem Aspekt einen klaren Ausblick auf das urbane Leben von morgen: Digitalisierung ermöglicht völlig neue Formen der Mobilität – heute im Maßstab 1:87 und schon bald auch in der Realität.

Besucher können die Ausstellung „Urbane Mobilität der Zukuft“ täglich von 9 bis 18 Uhr erleben. Nach der Ausstellung in der Autostadt in Wolfsburg soll die Modell-City auf Reisen gehen und damit erneut das Verständnis für wichtige Zukunftsfelder wie Elektromobilität, autonomes Fahren und Shared Mobility vorantreiben.

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