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Design-Philosophie 2018-06-21T15:54:14+00:00
1406, 2018

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stf18 - Event Berlin / Volkswagen Group Future Center Europe in Potsdam - Designer Group (c) VWAG - 02

Automobildesign wandelt sich zum Mobilitätsdesign

„Design wird ganz entscheidend dafür verantwortlich sein, welche Automobilmarken in Zukunft überleben“, sagt Michael Mauer. Der Design-Leiter des Volkswagen Konzerns sieht für die nächsten Jahre ganz neue Herausforderungen für die Automobildesigner. Denn es geht um nicht weniger als die Zukunft der Mobilität und um die Rolle, die das Automobildesign dabei spielen wird.

Die Welt verändert sich rasend schnell. Und dabei wird die Mobilität der Zukunft von ganz neuen Parametern und ganz neuen Optionen geprägt. Das Design entscheidet darüber, wie das Automobil von seinen Nutzern wahrgenommen wird. Die Gestaltung von Formen und Linien, die Struktur der Oberflächen, die Auswahl der Materialien, das Format der Fensterflächen, die Größe und Aufteilung des Innenraums, die Anordnung und Beschaffenheit der Sitze und Bedienelemente – all dies sind Kriterien, die das Mobilitätserlebnis bestimmen. Und je nach Marke und Modell schafft das Design mit ihrer Hilfe Fahrzeuge, die den individuellen Bedürfnissen der Kunden perfekt entsprechen. … mehr

Die Designer

Michael Mauer
Michael MauerLeiter Design im Volkswagen Konzern & Leiter Porsche Style
Michael Mauer studierte von 1982 bis 1986 an der Hochschule in Pforzheim Automobildesign. 1995 startete er seine Karriere in der Automobilindustrie. Nach Stationen unter anderem in Stuttgart, Japan und Schweden leitet er seit 2004 die Design-Abteilung von Porsche. Als Leiter Porsche Style verantwortet er unter anderem die Sportlimousine Panamera, den SUV Cayenne und den Porsche 918 Spyder. Seit 2015 ist Michael Mauer zudem Leiter Design im Volkswagen Konzern.
Klaus Bischoff
Klaus BischoffLeiter Volkswagen Design
leitet seit 2007 das weltweite Automobildesign der Marke Volkswagen. Mit der I.D. Familie verantwortet er die Meilensteine der Marke auf dem Weg in die automobile Zukunft. Der Hamburger machte 1989 an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig sein Diplom als Industriedesigner. Seitdem arbeitet er ununterbrochen für Volkswagen – erst als Interieur- und Exterieur-Designer, später als Concept Designer und seit 2007 schließlich als Executive Director von Volkswagen Design.
Achim Anscheidt
Achim AnscheidtDirector of Design, Bugatti
ist seit 2004 Chefdesigner bei Bugatti und verantwortet unter anderem den Chiron, diverse Bugatti Showcars und mehrere Varianten des Veyron. Anscheidt machte früh als deutscher Trial-Juniorenmeister und Motorradakrobat auf sich aufmerksam. Er studierte Automobildesign an der Hochschule Pforzheim und am Art Center College of Design in Pasadena, USA. 1993 begann seine Laufbahn bei Porsche, später leitete er das Advanced Design der Volkswagen Gruppe in Barcelona und Potsdam.
Marc Lichte
Marc LichteLeiter Design, AUDI AG
leitet seit Februar 2014 das Audi Design. Bereits während des „Transportation Design“-Studiums an der Hochschule Pforzheim begann er 1996 seine berufliche Laufbahn bei der Volkswagen AG. Vor seinem Wechsel zu Audi steigt Lichte bei Volkswagen zum Leiter des Design-Exterieur-Studios auf und arbeitet an Serienmodellen wie dem Golf (Generation 5, 6, 7), Passat, Touareg und Arteon. Bei Audi schuf er unter anderem den neuen Q8, A6, A7 und A8 und Studien wie den
Audi prologue.
Stefan Sielaff
Stefan SielaffDirector of Design, Bentley
zählt zu den einflussreichsten Designern der Automobilbranche. Unter seiner Ägide entstanden neben vielen anderen Modellen der Audi A1, der A7 und das Luxus-SUV Bentley Bentayga. Sielaff begann seine Karriere 1984 als Volontär bei Audi. Nach dem Studium am Royal College of Arts in London arbeitete er bei Volkswagen und Audi, wo er ab 1997 das Audi Design Center leitete. Vor drei Jahren übernahm der geborene Münchner die Leitung von Bentley Design.
Albert-Johann Kirzinger
Albert-Johann KirzingerLeiter Volkswagen Nutzfahrzeuge Design
ist seit 2012 Chefdesigner für die Marken Volkswagen Nutzfahrzeuge und MAN Latin America. Schon im Studium an der Hochschule Pforzheim legt er den Fokus auf »Transportation Design«. Er konzipiert Reise-Züge (Interregio der DB, Hotelzüge für Russland), Nutzfahrzeuge und Fernreisebusse. 1999 wechselt er in den Volkswagen Konzern und arbeitet unter anderem an Designs für Audi, Bentley, Bugatti und VW. Bei VWN tragen Caddy 4, T6, Amarok, Delivery und Crafter seine Handschrift.
Holger Koos
Holger KoosLeitung Design MAN Truck & Bus AG
Gemeinsam mit Rudolf Kupitza, Leiter Design Truck, und Stephan Schönherr, Leiter Design Bus, führt er die MAN Kreativsparte „Engineering Vehicle Styling“. Rund 20 Designer, Ingenieure und Modelleure arbeiten in der seit 2014 in München-Karlsfeld konzentrierten Abteilung. Alle drei sind MAN Urgesteine: Zusammen blicken sie auf 80 Jahre Berufserfahrung beim Nutzfahrzeughersteller zurück.
Oliver Stefani
Oliver StefaniChefdesigner ŠKODA
ist seit September 2017 Chefdesigner von Skoda Auto. Der gebürtige Braunschweiger studierte Design in seiner Heimatstadt und am Art Center in Pasadena, Kalifornien. 2002 kommt er zum Volkswagen Konzern, arbeitet unter anderem drei Jahre im Design Center Europe in Sitges (Spanien) und avanciert zum Leiter Exterieur Design der Marke Volkswagen. Er ist entscheidend beteiligt an der Entwicklung der Modelle up!, Polo, Jetta, Tiguan, dem aktuellen Golf und der I.D. Familie.
Alejandro Mesonero-Romanos
Alejandro Mesonero-RomanosLeiter Design SEAT S.A.
ist seit 2011 Designchef bei Seat. Er verantwortet unter anderem den Arona, die fünfte Generation des Leon und den SUV Ateca. Nach dem Industrie- und Automobildesign-Studium in Barcelona und am Royal College of Art in London startet er 1995 seine Karriere bei Seat. Zwei Jahre später wechselte er ins Design Center des Volkswagen Konzerns in Spanien, wo er am Exterieur der Marken Seat, VW und Audi mitarbeitet. Es folgen Stationen im Ausland – und 2011 die Rückkehr nach Barcelona.
Mitja Borkert
Mitja BorkertHead of Design, Lamborghini
leitet seit April 2016 das Centro Stile Lamborghini in Sant’Agata Bolognese. Nach dem Studiengang Transportation Design an der Fachhochschule für Gestaltung in Pforzheim ist er ab 1999 in verschiedenen Positionen bei Porsche tätig, unter anderem als Leiter Advanced Design und ab 2014 als Leiter Exterieur Design bei Style Porsche in Weissach. Unter seiner Verantwortung entstehen Modelle wie der Porsche Panamera Sport Turismo, Macan und Mission e sowie der Lamborghini Urus.
Andrea Ferraresi
Andrea FerraresiChefdesigner Ducati
studierte in Pisa und beginnt im Jahr 2000 seine Karriere in Borgo Panigale, Bologna. Die ersten Jahre arbeitet er als Projektmanager federführend an sämtlichen Superbikes von Ducati. 2005 übernimmt er die Leitung des Design-Centers. Er kreiert unter anderem Modellneuheiten wie die Hypermotard, Diavel und Panigale und verantwortet die Neuauflagen der Klassiker Monster, Streetfighter und Multistrada.
Kristopher Hansén
Kristopher HansénLeiter Abteilung Design und Formengestaltung Scania
ist seit 2001 Leiter der Abteilung Design und Formgestaltung bei Scania. Der studierte Industrie-Designer verantwortet zusammen mit den Kollegen von MAN die mit Abstand größten Fahrzeuge im Volkswagen Konzern – und kann sich nichts Schöneres vorstellen: „Das hier ist wirklich meine Arbeit. Es fühlt sich oftmals so an, als sei es mein liebstes Hobby.“ Hansen entwarf unter anderem die neue XT-Baureihe, die zweite Phase der neuen modularen Lkw-Generation von Scania.
1206, 2018

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Design ist immer und überall

Wir leben in einer Designkultur. Alles was uns in der zunehmend digitalen Welt umgibt, wurde „designed“ – erdacht, entworfen und in Form gebracht, um einen Zweck zu erfüllen. Und der ist nicht, wie viele irrglauben, einfach nur speziell oder anders auszusehen, ausgefallen oder irgendwie besonders zu sein.

Gutes Design macht ein Produkt brauchbar. Das ist eine der zehn Thesen, die Dieter Rams über gutes Design aufgestellt hat. Die schlichten, hoch funktionalen Schöpfungen des ehemaligen Chef-Kreativen von Braun – Rasierer, Plattenspieler, Küchengeräte – dienten als Inspirationsquelle des Apple-Designs. iMac, iPod, iPhone und iPad – Optik, Haptik und Funktionsweise sind hier untrennbar miteinander verbunden. Genial einfach und eben deshalb einfach genial. Selbst Kritiker der Marke mit dem Apfel müssen eingestehen, dass es die Generation Smartphone, das mobile digitale Leben von heute ohne die Produktwelt von Steve Jobs so vielleicht nie gegeben hätte. Die Jünger der „Mobile Devices“ wären vermutlich schon an der Menüführung der Geräte gescheitert.

Erlebniswelten entwickeln

Jonathan Ive, Chefdesigner der Kultprodukte aus Cupertino, verantwortet neben iPhone & Co. den Bau der futuristischen Apple-Firmenzentrale, ein gigantisches Rund in Kalifornien, und natürlich Look und Konzept der weltweiten Shops. Fassade, Empfang, Mitarbeiter-Ansprache, Produktpräsentation – all das ist penibel durchdacht und „designed“.

Nichts im Markenauftritt und in der Markenwahrnehmung von Global Brands – seien es Elektronik oder Automobilhersteller – ist heute noch dem Zufall überlassen. Albert-Johann Kirzinger, Chefdesigner Volkswagen Nutzfahrzeuge & MAN Latin America, bringt es auf den Punkt: „Wir gestalten nicht mehr nur ein Produkt. Unsere Aufgabe ist es jetzt, neue Erlebniswelten zu entwickeln.“

Konsequent bis ins letzte Detail. Auch das ist laut der Rams’schen Thesen ein klares Muss bei gutem Design. Apples „Look & feel & work“-Brain Ive hat diese Konsequenz auf die Spitze getrieben: Die extrem schmalen Gehäuse der Mac-Rechner beispielsweise lassen sich ohne Schraubenzieher öffnen. „Einfachheit ist die höchste Form der Raffinesse“, soll schon Leonardo da Vinci gelehrt haben. Ein Ausspruch, den auch Steve Jobs verwendete. Sein Credo: „Design ist nicht nur, wie etwas aussieht. Design ist auch, wie etwas funktioniert.“

Design macht Marken anfassbar

Marken werden nicht abstrakt wahrgenommen, sondern gegenständlich. Das macht Designer in den Augen von Willi Diez, Professor für Betriebswirtschaftslehre und Experte für die Automobilindustrie, zur „empathischen Instanz“. Diez: „Sie übersetzen Ideen, Innovationen und Möglichkeiten in eine zugängliche Form. Und die beeinflusst entscheidend unsere Erfahrungen im konkreten Umgang mit den Dingen. Das Design macht die Marke anfassbar.“ Es prägt das Markenerlebnis auf sehr elementare Weise. Und sollte die Dinge – im bildlichen Sinne – zum Sprechen bringen.

„Design ist für moderne Marken absolut wichtig“, sagt Winfried Menninghaus, Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik in Frankfurt. „Ich wüsste nicht, wer es sich überhaupt noch erlauben kann, Design zu banal zu gestalten.“ Jahrzehntelang war die Produktentwicklung stark technisch und damit ingenieursgetrieben. „Form follows function“ – dieser eherne Leitsatz galt als unumstößlich. „Form folgt Funktion – das ist oft missverstanden worden“, bedauerte zeitlebens Frank Lloyd Wright (1867-1959), Architekt und Mitbegründer der organischen Architektur. Wright war überzeugt: „Form und Funktion sollten eins sein, verbunden in einer spirituellen Einheit.“

Gutes Design als Wettbewerbsvorteil

In den vergangenen Jahren hat der Faktor Design immens an Bedeutung gewonnen. Und mit ihm der Stellenwert der Designer. Auch und vor allem in der Automobilindustrie werden sie heute frühzeitig in die Entwicklung neuer Fahrzeuge mit einbezogen. Mit ihren Ideen geben sie Funktionalitäten vor und helfen, technische Anforderungen kundenfreundlich umzusetzen. Je nach Hersteller und Marke gestalten sie nicht nur Exterieur und Interieur der Fahrzeuge, sondern auch die Verkaufsräume, die Kommunikationsmittel und nicht zuletzt die Marketinginstrumente.

„Design macht den Unterschied“, weiß Michael Mauer, Leiter Design Volkswagen AG. „In Zukunft wird diejenige Marke erfolgreich sein, die Kundenbedürfnisse schnell erkennt und mit ästhetisch anspruchsvollen und innovativen Produkterlebnissen Antworten findet.“ Wie zum Beispiel die rein elektrisch angetriebene I.D. Family und der autonom fahrende SEDRIC.

Beide kommen durch ihre elektrifizierte Antriebstechnik ohne Kühlergrill aus. Und greifen damit Designelemente der Ur-Modelle von Volkswagen auf – VW Käfer und VW T1. Was beweist: Gutes Design ist für die Ewigkeit. Daran ändert auch die Digitalisierung nichts.

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Volkswagen Group Future Center Europe in Potsdam

Volkswagen Group Future Center Europe in Potsdam

Interdisziplinäres Team für die Mobilität der Zukunft

Neue Kollaboration mit dem Nutzer im Mittelpunkt: Fahrzeugdesign und User Experience (UX) Design arbeiten Hand in Hand an zukünftigen Mobilitätskonzepten. Das Volkswagen Group Future Center Europe in Potsdam liefert Ergebnisse der digitalen Strategie für die Volkswagen Gruppe. … mehr

Volkswagen Group Future Center Weltweit

Volkswagen Group Future Center Weltweit

Interdisziplinäre Teams entwickeln weltweit gemeinsam die Mobilität der Zukunft

Mobilität der Zukunft entsteht in drei Volkswagen Group Future Centern in Europa, Asien und Kalifornien. Interdisziplinäre Teams aus Designern und Digitalisierungsexperten arbeiten Hand in Hand an neuen Mobilitätskonzepten und nahtlosem digitalen Nutzungserlebnis. … mehr

Die Designer der Volkswagen Group Future Center

Peter Wouda
Peter WoudaDesign Director Vehicle, Volkswagen Group Future Center Europe
gestaltet Fahrzeuge und Mobilitätskonzepte für die fernere Zukunft. Das autonom fahrende Konzeptfahrzeug SEDRIC (SElf DRIving Car) ist ein besonders faszinierendes Beispiel für seine Arbeit. Peter Wouda studierte Automobil Design in Pforzheim und anschließend mit einem Stipendium von Volkswagen am renommierten Royal College of Art in London. Seit 1996 ist er als Designer für den Volkswagen Konzern tätig, unter anderem war er in den Jahren 2000 bis 2006 für das Exterieur Design bei der tschechischen Marke ŠKODA verantwortlich. Ab 2006 leitete Peter Wouda das Exterieur Design im Design Center Potsdam. Dort entstand unter seiner Leitung das äußere Erscheinungsbild vieler spannender Studien, darunter der Roadster „concept blue sport“ und die VW Ikone XL1.
Peter Ortlieb
Peter OrtliebHead of Design, Volkswagen Group Future Center Asia
Unter der Leitung von Peter Ortlieb arbeitet im Volkswagen Group Future Center Asia ein multidisziplinäres Team von 50 Kreativen an der Entwicklung und Gestaltung der Mobilität der Zukunft. Dabei stehen die Kundenbedürfnisse und Trends in Asien im Mittelpunkt. Peter Ortlieb verfügt über umfangreiche Erfahrung auf dem chinesischen Automobilmarkt. Von 2012 bis 2017 war er als Leiter des FAW-Volkswagen Designs in Changchun für die Entwicklung von marktspezifischen Konzepten und Serienmodellen der Marke Volkswagen verantwortlich. Seine Laufbahn begann Peter Ortlieb im Jahr 2003 mit einer Tätigkeit als Clay Modellierer im Volkswagen Design, gefolgt von einem Studium am Magdeburger Design-Institut für Transportation und Industrial Design.
Markus Auerbach
Markus AuerbachDirector of Design, Volkswagen Group Future Center California
studierte Maschinenbau in München und Industrie Design an der Staatlichen Kunstakademie in Stuttgart. Nach ersten beruflichen Erfahrungen in der Motorrad-Industrie startete er 1998 seine Karriere in der Designabteilung der Marke Audi. Dort widmete sich Markus Auerbach zunächst der Interieurgestaltung für die Modelle Audi A3, Audi TT und Audi R8, bevor er zum Exterieur Design wechselte. Dort war er in verschiedenen Positionen unter anderem für die Bereiche Licht und Vorentwicklung sowie für Concept Cars und Rennsport-Fahrzeuge verantwortlich. Im Jahr 2012 übernahm Markus Auerbach die Aufgabe, das Audi Innovation Research Office in San Francisco aufzubauen. Seit August 2017 leitet er das Design Studio im Future Center California der Volkswagen Group.

Konzeptfahrzeuge

Volkswagen I.D. VIZZION
Volkswagen I.D. VIZZION
Viertes Mitglied der I.D. Familie von Volkswagen ist der I.D. VIZZION. Die 5,11 Meter lange Oberklasse-Limousine gibt einen Ausblick auf die Mobilität der Zukunft: Sie fährt vollautonom, ist per Sprach- und Gestensteuerung bedienbar und dank konstanter Vernetzung mit der digitalen Welt lernfähig und emphatisch zugleich. Somit kann der I.D. VIZZION seinen Fahrgästen jeglichen Freiraum gewähren, den sie unterwegs brauchen – sei es zum Entspannen, zum Kommunizieren oder zum Arbeiten.
Volkswagen I.D. CROZZ
Volkswagen I.D. CROZZ
Souverän wie ein SUV, dynamisch wie ein Coupé: Der I.D. CROZZ besticht als interaktiv konzipierter Allrounder mit variablem Innenraum und elektrischem 4MOTION Allradantrieb. Das Öffnen und Schließen der großen Schwenk- und Schiebetüren erfolgt über eine neuartige Sprachbedienung. Durch die mittig integrierte Batterie und je ein Antriebseinheit vorn und hinten bewegen sich die Handling-Eigenschaften des ersten Crossover Utility Vehicles (CUV) aus dem Hause Volkswagen auf dem hohen Level des Golf GTI.
Porsche Mission E Cross Turismo
Porsche Mission E Cross Turismo
Reine E-Mobilität in sportlicher Höchstform: Mit der Konzeptstudie Mission E Cross Turismo präsentiert Porsche einen vollelektrischen Sportwagen für den aktiven Lifestyle. Vier Türen, vier Einzelsitze, große Heckklappe, erhöhte Bodenfreiheit – und dazu eine Fronthaube im Stil des 911. Mit der Systemleistung von 440 kW (600 PS) geht es in unter 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Reichweite beträgt 500 km (NEFZ). Dank der innovativen 800-Volt-Technologie sind 400 km Reichweite in nur 15 Minuten wieder geladen.
Audi e-tron Vision Gran Turismo
Audi e-tron Vision Gran Turismo
Spektakulärer kann man einen elektrischen Antrieb kaum in Szene setzen: Das Konzeptauto Audi e-tron Vision Gran Turismo ist direkt aus der virtuellen Welt der PlayStation auf die Rennstrecke gerast. Seit April 2018 ist der Elektro-Supersportler als Renntaxi bei der Formel E im Einsatz. Drei je 200 kW starke E-Motoren treiben das Einzelstück an: zwei bewegen die Hinterachse, einer die Vorderachse. Die Systemleistung: atemberaubende 600 kW (815 PS). Von 0 auf 100 km/h vergehen weniger als 2,5 Sekunden.
Lamborghini Terzo Millennio
Lamborghini Terzo Millennio
Auf dem Weg ins dritte Jahrtausend: Die Leistung des Lamborghini Terzo Millennio fließt direkt in die vier vernetzten Radnaben-E-Motoren des Supersportwagens. Auf diese Weise soll das volle Drehmoment bei den Rädern ankommen. Stromspeichernde CFK-Verbundwerkstoffe unterstützen die Batterie und bilden gleichzeitig den Korpus und die Struktur des Konzept-Boliden. Die Karosserie soll in der Lage sein, mögliche Risse nach Unfällen aufzuspüren und über Mikrokanäle selbst zu reparieren.
Bentley Continental GT
Bentley Continental GT
Der Bentley Continental GT zählt seit 2003 zu den faszinierendsten Gran Turismos auf dem Markt. Der komplett neue W12-Benziner mit zwei Turboladern, direkter und indirekter Einspritzung und Zylinderabschaltung kommt auch im SUV Bentley Bentayga zum Einsatz. Im Continental GT leistet die 6,0-Liter-Maschine mit 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe 467 kW (635 PS) und stemmt 900 Nm Drehmoment auf die Kurbelwelle. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der 333 km/h schnelle Zweitürer in 3,7 Sekunden.
ŠKODA VISION E
ŠKODA VISION E
Das Konzeptauto VISION E ist das erste reine Elektrofahrzeug von ŠKODA. Das fünftürige SUV-Coupé erfüllt alle Voraussetzungen für autonomes Fahren der Stufe 3. Diverse Sensoren mit unterschiedlicher Reichweite und zahlreiche Kameras überwachen konstant die Verkehrslage. Dadurch fährt der ŠKODA VISION E allein im Stau oder auf der Autobahn, kann die Spur halten und Hindernissen ausweichen, eigenständig überholen und selbst ein- und ausparken. Optimale Rekuperation ermöglicht Reichweiten von 500 km.
Ducati Panigale V4
Ducati Panigale V4
Motorsport-Technologie für die Straße: Die Panigale V4 schreibt ein neues, bedeutendes Kapitel in der Geschichte von Ducati. Im neuen Superbike der Italiener kommt der erste serienmäßig produzierte Vierzylinder von Ducati zum Einsatz. Das bis zu 226 PS starke Triebwerk ist direkt abgeleitet vom „Ducati Desmosedici“-V4 aus der MotoGP, der Königsklasse der Zweiräder. Auch Fahrwerk, Elektronik und Designkonzept der Panigale V4 entstanden in enger Zusammenarbeit mit den Rennprofis von Ducati Corse.

Download Bildmaterial (12. Juni 2018)